Stich Simon Marius

Simon Marius

Mathematiker – Arzt – Astronom

1573 – 1624

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    • Kurtze und eigentliche Beschreibung des Cometen

    • Kurtze und eigentliche Beschreibung des Cometen oder Wundersterns/ So sich in disem jetzt lauffenden Jar Christi unsers Heilands/ 1596. in dem Monat Julio/ bey den Füssen deß grossen Beerens/ im Mitnächtischen Himmel hat sehen lassen. Gestellet durch Simonem Maierum Guntzenhusanum Alumnum Sacrifontanum.
    • Nürnberg: Paul Kauffmann 1596, 12 Bl. 4°
    • Widmung
      (Bl. A2r-v):
      • Markgraf Georg Friedrich (1539-1603)
    • Beiträger
      (Epigramme auf Bl. A1v):
      • Christian Gochsemius aus Kitzingen scheint ab 1601 in Straßburg studiert zu haben, wo er 1602 und 1603 Disputation unter dem Vorsitz des Juristen Paul Graseck (1561-1601) verteidigte. 1608 fand dann eine Disputation unter seinem Vorsitz im mährischen Brünn statt.
      • Augustin Lanius aus Ansbach scheint ein enger Freund von Marius gewesen zu sein, der ihm bei den Berechnungen zu seinen 1599 veröffentlichten Tabulae Directionum Novae half. Im Mundus Jovialis von 1614 bezeichnete er über ihn als überaus gelehrten und belesenen Mann, „der nun in Halle in Sachsen als Privatmann lebt […]. Er arbeitete zu jener Zeit als Organist in Heilsbronn und da wir Nachbarn und längst gute Freunde waren, hatte er fast ständig in meine Tätigkeit Einsicht.“
        • Literatur:
        • Marius, Simon: Mundus Jovialis – Die Welt des Jupiter. Gunzenhausen: Schrenk 1988, S. 101
      • Georg Ziegelmüller (?-1614) aus Wassertrüdingen trat 1596 seine erste Stelle in Feuchtwangen an, 1601 wurde er Kaplan und hatte parallel dazu die Kantorenstelle an der Lateinschule inne. 1606 wurde er Pfarrer in Gräfensteinberg, 1612 in Berzoglheim, wo er 1614 starb.
        • Literatur:
        • Simon, Matthias: Ansbachisches Pfarrerbuch. Nürnberg 1957, S. 569 Eintrag 3404
    • Bekannte Exemplare
      :